MIM Air Ambulance


Die Spezialisten und erfahrenen Intensivärzte, Dr. Viktor Stöllnberger und Dr. Reginald Vergeiner entwickeln seit Jahren Transportkonzepte für Intensivpatienten und setzen diese auch in die Praxis um.

Bei guter Straßeninfrastruktur ist das MIM Intensivmobil (Intensivan) bis Entfernungen von 1000 km, allen Flugambulanzen weit überlegen.

Schlechte Strassen und überlange Arbeitszeiten setzen auch diesem System Grenzen.

Um die Transportqualität für kritisch Kranke auch über weitere Entfernungen sicherzustellen, erarbeiteten wir uns das MIM AIR AMBULANCE Konzept, bei dem im Wesentlichen die Stretcherbetteinheit zur Transporteinheit wird.

  1. Lagerung des Patienten auf bettähnlichem Stretcher
  2. Integration sämtlicher Intensivgeräte in diese Stretchereinheit
  3. Übersichtlichkeit in jeder Transportsituation
  4. Kein Umbau der Geräte oder Umlagerung des Patienten während des gesamten Transportablaufes
  5. Bett zu Bett Intensivrespirator ( Servo 300, Servo i, Evita 4)
  6. Sämtliche Intensivtherapien sind kontinuierlich und übersichtlich einsetzbar (incl. Herzlungenmaschine und Intraaortale Ballonpumpe)
  7. Konsequenter Bett zu Bett Transport durch ein Team (kein fremder An- und Abtransport zum Flugzeug)
  8. Außschließlicher Einsatz eines erfahrenen intensivärztlichen Teams

Die Bett-Stretchereinheit begleitet den Patienten von Intensivstation zu Intensivstation. Das Flugzeug und die Ambulanzfahrzeuge werden zur Transporthülle.

MIM Intensivstretchereinheit

  • Länge 215 cm, Breite 80 cm (Oberkörperbereich)
  • Oberkörperhochstellung 60° ( ab Hüfte)
  • Liegeauflage: Antidecumatratze 20 cm tief
  • Stromversorgung: 24V DC, 220V AC, 2 Stunden unabhängig
  • Geräte
    • Sauerstoff-Flow-Meter
    • Integrierte Absaugeinheit
    • Integrierte Defibrillatoreinheit
    • Komplettbasismonitoring ( invasive Drücke und Dokumentation)
    • Herzzeitvolumenmessung (HZV), Hirndruckmessung
    • Beatmung: Siemens Servo300, Servo-i, Infant Flow, High-Flow-CPAP
    • Perfusoren bis 6 Einheiten
    • Wärmebefeuchtungsgeräte Fisher-Paykal
    • Gasversorgung: Druckluft 1000 Liter, Sauerstoff 1000 Liter!

Herzlungenmaschine (HLM-Biopumpe) IABP (Intraaortale Ballonpumpe) und NO sind kontinuierlich einsetzbar.
Spezialinkubator, Wärmegeräte, Externe und Interne Schrittmacher stehen bereit.

Flugzeug


Piper PA-42, Cheyenne III

Flugzeugprofil

  • Allwetter- und Blindflug tauglich ( Flughöhe 8000-10000 Meter)
  • Gute Druckkabine
  • Lange Innenkabine
  • Große Cargotür ("leichtes Anbordgleiten" der Intensiveinheit)
  • Ausschließliche Verwendung als Ambulanzflugzeug (keine VIP Einbauten)
  • Leistungsstarke Turbinen
  • Niedere Innen- und Außenlärmwerte
  • Gute Non-Stop Reichweite ( 1600 NM oder 3000 km)
  • Gute Reisegeschwindigkeit ( 278 kn, > 500 km/h)
  • Kurze Start- u. Landestrecke (kleine Flugplätze)
  • Bezahlbare Kostenstruktur "Ökonomische Verhältnismäßigkeit"

Die große Cargotür erleichtert das unkomplizierte Anbordbringen der Intensiveinheit, ohne dabei wichtige Intensivtherapie -und Überwachungsgeräte abbauen zu müssen.

Die entlastende Kopf- und Oberkörperhochposition kann immer beibehalten werden.

Flugbetrieb
Der Flugbetrieb wird durch unsere Tochterfirma Redair Luftfahrt GmbH organisiert und durchgeführt.
Unter Aufsicht von Austrocontrol wird ein reguläres Flugbedarfsunternehmen geführt.
AOC: A-106, Flugbetriebsleiter Gerhard Grohman

Das Flugzeug ist in Innsbruck stationiert und kann daher alle Urlaubsort am Mittelmeer in kurzer Zeit Non-Stop erreichen.