MIM-Bodentransport - Intensivankonzept®

  • "Das Intensivbett mit den Intensivtherapiegeräten integriert, ist die Transferierungseinheit"

  • Kompetente Betreuung durch erfahrene Fachärzte für Intensivmedizin.
  • Konzepterstellung für den gesamten Transport, das ein Risikoprofil für das jeweilige Krankheitsbild einschließt.
  • Absolutes Verständnis um die komplexe Krankheitssituation des Patienten und die logistisch nicht unterbrochene gute Intensivgeräteausrüstung helfen, die Transportrisiken minimal zu halten.

 

Entwicklung des "Intensivankonzeptes"

MOTIVATION, dieses neue Konzept zu entwickeln, waren vor allem negative Erfahrungen beim Transfer mit herkömmlichen Flugambulanzen und Notarzthubschraubern. Langjährige Mitarbeit in diesen Systemen zeigte uns sehr deutlich die Grenzen und Probleme auf, wenn es gilt, kritisch Kranke sicher und dem Intensivstandard entsprechend, zu betreuen.

Die schmale und kleine Liegefläche des Patienten in Hubschraubern und Flugzeugen, und die damit stark eingeschränkte Zugänglichkeit zum Patienten, gefährden immer wieder die adaequate Versorgung der Patienten.

Vor allem die oftmaligen Umlagerungen erhöhen die Transportrisiken.

Im Wissen um diese Versorgungsdefizite, wird oft wird schon im Vorfeld von Transporten die Versorgung und Therapie für den Intensivpatienten eingeschränkt, um mit den negativen Auswirkungen nicht erst am Transport konfrontiert zu sein.

Die engen Raumverhältnisse im Hubschrauber und die laute Umgebung schränken die Kommunikation mit dem Patienten sehr stark ein.

Flughelm und Kopfhörer reduzieren die klinische Überwachung des Patienten auf ein Minimum.

Die Wetterabhängigkeit dieser Systeme erschweren und verzögern oftmals Entscheidungen, kritisch Kranke zur richtigen Zeit in entprechende medizinische Einrichtungen zu transferieren.

Auch ITH-Programme (Intensivtransporthubschrauber, Bell 412 mit Instrumentenflugmöglichkeit) stoßen an ihre Grenzen und gefährden oftmals Patient und Crew bei schlechten Wetterbedingungen.

Die Kosten dieser Strukturen sind beträchtlich und sehr oft nicht angemessen.(ökonomische Verhältnismäßigkeit).

 

Die Schaffung eines hochqualitativen Transportsystems für Intensivpatienten

Das Intensivbett wird zur Transporteinheit

Das Bekenntnis zu dieser Transporteinheit und das Engagement, jeden Intensivpatienten in so einer Einheit zu transferieren, schuf letztendlich eine neue Qualität und vor allem Sicherheit im Intensivpatiententransport.

Das Intensivbett am Transport ermöglicht:·

  • einen identen Intensivstandard während jeder Phase des Transfers aufrechtzuerhalten
  • eine autarke Energie (220 V) und Gasversorgung (Sauerstoff, Druckluft für 120 Minuten) sicherzustellen
  • idente Beatmungsformen (einschl. High Flow CPAP und Infant Flow) zu verwenden
  • identes Monitoring (Pulmonaliskatheter, HZV, Hirndrucksonde, Bulbussättigung) einzusetzen
  • sämtliche Spezialtherapien wie NO-Applikation, IABP (Ballonpumpe), ECMO (Herzlungenmaschine) in jeder Phase des Transportes zu gewährleisten
  • das Vermeiden von weiteren Umlagerungen außerhalb der Stationen
  • eine EDV On-Line Dokumentation

Unter ökonomischen Gesichtspunkten ist diese schwere Betteinheit vorerst nur am Boden in vollem Umfang einsetzbar. Flugzeuge und Hubschrauber, die diese Einheit aufnehmen könnten, sind groß und im Betrieb teuer.

Mit Spezialfahrzeugen die diese Einheiten aufnehmen, können wir bei guter Straßeninfrastruktur Entfernungen bis 1000 km gut bewältigen.

MIM IABP-Transport

MIM ECMO-Transport